Biografie                                                    English   

Die gebürtige Berlinerin Gundula Hintz studierte an der Hochschule der Künste, Berlin, bei Prof. Ingrid Figur und Ks. William Murray. Meisterkurse besuchte sie bei Aribert Reimann und Dietrich Fischer-Dieskau.

Zahlreiche Funk- und Fernsehaufnahmen dokumentieren ihre erfolgreiche Tätigkeit.
Mit Dietrich Fischer-Dieskau und den Holzbläsern der Berliner Philharmoniker entstand eine CD-Aufnahme mit Mozart-Terzetten.

Darüber hinaus führt Gundula Hintz ein internationales Gesangsstudio in Berlin, in dem sie zahlreiche professionelle Opernsänger coacht und gesangstechnisch betreut. Sie gibt wiederholt Meisterklassen in Berlin, Bayreuth und an der Deutschen Oper am Rhein, Düsseldorf.

Gundula Hintz gastiert als Opern- und Konzertsängerin mit großem Erfolg an zahlreichen deutschen wie internationalen Häusern (Berlin, Leipzig, Hamburg, Amsterdam, Neapel, Venedig, St. Gallen, London), beim Festival de Radio France et Montpellier, der Biennale Venedig oder den Berliner Festwochen.

Große Beachtung fand ihre Verkörperung der Baronesse Liddy in der Uraufführung von Detlev Glanerts Oper "Scherz, Satire, Ironie und tiefere Bedeutung" am Opernhaus Halle (Bayerischer Theaterpreis 2001) und ihre Gestaltung der Gräfin Laura in der Uraufführung von Roland Mosers "Avatar" in St. Gallen.

Nach ersten Engagements im jugendlich-dramatischen Fach (u.a. Amelia in „Un Ballo in Maschera“ , Sieglinde in „Die Walküre“) vollzog sie mit Ihrem Debüt 2011 als Fricka
in Wagners „Ring“ am Staatstheater Darmstadt (in der Regie von John Dew, unter der musikalischen Leitung von Constantin Trinks, Gerd Albrecht, Ralf Weikert und Martin Lukas Meister) den Fachwechsel zum dramatischen Mezzosopran.

Dort verkörperte sie 2013 auch die Herodias in der Neuinszenierung von Strauss‘ „Salome“. Des Weiteren wirkte sie im gleichen Jahr bei der Aufführung der 8. Sinfonie von Mahler in der Berliner Philharmonie mit.

Seit 2012 ist Gundula Hintz als Fricka („Rheingold“ und „Walküre“), 2. Norn und Waltraute („Götterdämmerung“) in der Ring-Tetralogie der Theater Halle und Ludwigshafen zu erleben (Regie Hansgünther Heyme, musikalische Leitung Karl-Heinz Steffens, seit 2015 Josep Caballé-Domenech).

Das Royal Opera House Covent Garden verpflichtete sie im August 2014 für Turnages Oper „Anna Nicole“ nach London. In dieser Saison debütierte sie in Halle als Adelaide in Strauss‘ „Arabella“ (Regie Axel Köhler, musikalische Leitung Josep Caballé-Domenech).

Im Januar 2015 gab Gundula Hintz ihr Debüt am Opernhaus Leipzig als Fricka im „Rheingold“ (Regie Rosamund Gilmore, musikalische Leitung Ulf Schirmer), wo sie im Dezember 2015 die Dämonia in Humperdincks Märchenoper „Dornröschen“ verkörperte.

Das Theater Augsburg engagierte sie für den Sommer 2016 als Fräulein Schneider in Kanders Musical „Cabaret“ auf der Freilichtbühne am Roten Tor (Regie John Dew, musikalische Leitung Carolin Nordmeyer).

Ein weiteres Engagement als Adelaide („Arabella“/Strauss) führt Gundula Hintz im Herbst 2017 an die Canadian Opera Company nach Toronto.


 

Gundula Hintz Email: info(at)gundula-hintz.de                                                                  www.gundula-hintz.de